Grundsteinlegung für Seniorenzentrum Gottfried Seiler

23.07.2019

Grundsteinlegung für Seniorenzentrum Gottfried Seiler

Bildquelle: Markt Feucht

Am 19. Juli wurde in der Zeidlersiedlung der Grundstein für das neue Seniorenzentrum Gottfried Seiler gelegt.

Gemeinsam hämmerten Landrat Armin Kroder, der stellvertretende Dekan Pfarrer Matthias Halbig, der Erste Bürgermeister des Marktes Feucht Konrad Rupprecht sowie Karl Schulz vom Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie die Zeitkapsel mit drei traditionellen Hammerschlägen in den Grundstein ein.

In der Zeitkapsel befindet sich eine tagesaktuelle Ausgabe des Boten, Euro- und Cent-Münzen aus dem Jahr 2019 sowie eine aktuelle Ausgabe des Grußes aus Rummelsberg.


Nach vielen Jahren erhält der Markt Feucht nun also eine Senioreneinrichtung, die alle Bedarfe abdeckt. Mitte 2020 soll das „Gottfried Seiler“ eröffnet werden. Darüber freute sich am Freitag Konrad Rupprecht, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde: „Wir haben lange Jahre gesucht und geplant“, sagte er und betonte: „Ich bin guten Mutes, dass die Rummelsberger Diakonie als Bauherr und Betreiber dieser so dringend benötigten Einrichtung schnellstmöglich vorankommt. Menschen aller Pflegegrade werden hier ein Zuhause finden.“

Geplant sind im Seniorenzentrum Gottfried Seiler 80 Pflegeplätze und 30 Appartements für Pflegewohnen sowie eine Gästewohnung. Die Senioren-Wohnungen werden nicht als Kauf- sondern als Mietobjekte angeboten, damit sich auch Menschen mit geringerem Einkommen Betreutes Wohnen leisten können. „Wir haben unser Konzept auf die Wünsche der Markgemeinde abgestimmt und werden mit dem Gottfried Seiler eine Komplexeinrichtung schaffen, die hohe Sicherheit für Seniorinnen und Senioren bietet, weil sie alle Bedarfe abdeckt“, sagte Karl Schulz, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie, bei der Feier. Im „Gottfried Seiler“ wird es auch eine Tagespflege mit Platz für 20 Gäste geben. Schulz  betonte dazu: „Wir sehen die Tagespflege nicht als Konkurrenz zu ähnlichen Angeboten in Feucht, sondern verstehen uns vielmehr als Ergänzung für den vorhandenen Bedarf.“

Benannt wird das neue Seniorenzentrum nach Pfarrer Gottfried Seiler (1866-1940). Seiler war ein Feuchter und ein Rummelsberger: Er war zuerst Pfarrer in Feucht und ging kurz vor dem 1. Weltkrieg als Leiter der Diakonen- und Erziehungsanstalt nach Rummelsberg.

Künftige Einrichtungsleiterin wird Karin Eibisch. Die gelernte Altenpflegerin ist derzeit Pflegedienstleiterin im Stephanushaus und bildet dort bereits seit zwei Jahren neue Pflegekräfte unter dem Motto „Fit für Feucht“  für das „Gottfried Seiler“ aus. Insgesamt wird es in der Einrichtung rund 90 Mitarbeitende geben, die Bewerbungen laufen.

Christoph Arnold, Architekt der Rummelsberger Diakonie, sprach den Grundsteinspruch. Neben ihm und Karl Schulz waren auch Harald Frei, Vorstand Finanzen, Martin Neukamm, Brüdersenior und Mitglied des Vorstandes der Rummelsberger Diakonie e.V., Peter Kraus, Mitglied der Geschäftsleitung, sowie Diakon Werner Schmidt, Dienststellenleiter des Altenhilfeverbunds Rummelsberg, zu Feier erschienen.
 

Auf dem Foto v.l.n.r.:
Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht, Landrat Armin Kroder, stellvertretender Dekan Matthias Halbig und Karl Schulz vom Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie

 


Zurück...