Asphaltierung BAB A9 Richtung München abgeschlossen

21.08.2019

Asphaltierung BAB A9 Richtung München abgeschlossen

Bildquelle: Markt Feucht

Mit freudigem Ausblick auf die asphaltierte Strecke der Bundesautobahn A9 in Richtung München trafen sich an der Überführung am Josef-Schlosser-Weg die Autobahndirektion Nordbayern und der Markt Feucht.

Das Ziel, den von der Autobahn ausgehenden Lärm durch bauliche und verkehrsrechtliche Maßnahmen zu mindern, wurde im Juli 2019 mit einem ersten Schritt auf den Weg gebracht. Dabei wurde die vorhandene Gussasphaltdecke zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und dem Autobahndreieck Nürnberg-Feucht in Fahrtrichtung München durch eine leisere Splittmastixasphalt-Decke ersetzt. Hierdurch wird der Lärm wahrnehmbar, d.h. um ca. 3 dB(A) gesenkt.

Allerdings musste man sich nach der Fertigstellung erst wieder an den Geräuschpegel gewöhnen, da es während der Bauphase eine Geschwindigkeitsbegrenzung gab, die von vornherein zu einer niedrigen Geräuschkulisse führte. Pro Tag bewegen sich auf der Autobahn A9 in beide Richtungen circa 90.000 Fahrzeuge. Im Vergleich zu einer normalen Asphaltdecke wird der Geräuschpegel so reduziert, als würde nur die Hälfte bis Zweidrittel der Fahrzeuge in Bewegung sein. Der Splittmastixasphalt wurde auf einer Fahrbahnlänge von 3,6 Kilometern eingesetzt und beinhaltet Kosten im Wert von 5,7 Millionen Euro. Diese Splittmastixasphalt-Decke hält zwischen 20 und 25 Jahre, bevor kleinere Reparaturen anfallen.

Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht sprach seinen Dank an Reinhard Pirner aus, den Präsidenten der Autobahndirektion Nordbayern, da der enge Kontakt zwischen dem Markt Feucht und der Autobahndirektion bereits nach eineinhalb Jahren zu diesem positiven Ergebnis führte. Im Sommer 2018 kam die Zusage zur Erneuerung der Fahrbahn.

Bei dem Treffen betonte Konrad Rupprecht, wie wichtig ihm der Lärmschutz in Feucht ist und es ihn umso mehr freut, dass die Asphaltierungsarbeiten an der A9 im Juli abgeschlossen waren.

Im Auge behält man auch die Fahrbahn in Richtung Berlin, die in Bezug auf den Umbau des Autobahnkreuzes Ost noch nicht möglich ist. Wie die Autobahndirektion Nordbayern berichtet, muss nach jeder Baustelle eine mindestens fünf Kilometer lange „Erholungstrecke“ vorhanden sein und das würde die Verkehrslage mit dem Umbau des Autobahnkreuzes im Moment nicht hergeben.

Einen kurzen Hinweis gab es zur Sanierung der Brücke am Josef-Schlosser-Weg, die bis Mitte September abgeschlossen sein wird. Die Brücken entlang der Autobahn stammen aus den 60er und 70er Jahren und müssen nach und nach saniert werden.

Bei dem Ortstermin trafen sich: von der Autobahndirektion Nordbayern Sigfried Jarowy und Baudirektor Tobias Bäumler sowie vom Markt Feucht, Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht, Bauamtsleiter Andreas Brandmann und Gabriele Kaiser, Sachbearbeiterin im Baumt.

 


Auf dem Foto von l. n .r.: Andreas Brandmann, Sigfried Jarowy, Tobias Bäumler, Konrad Rupprecht, Gabriele Kaiser

 


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